NPD-Kreistagsabgeordnete entrollen Transparent und fliegen aus Sitzung

Stralsund. Im Kreistag des Landkreises Vorpommern-Rügen in Mecklenburg-Vorpommern entrollten drei Abgeordnete der NPD während der Sitzung ein Transparent mit der Aufschrift: „Asylantenheim – Nein Danke! – Heute sind wir tolerant, morgen fremd im eigenen Land!“ Die Kommunalmandatsträger der Rechtspartei wollten damit gegen die Errichtung weiterer geplanter Asylheime im Landkreis protestieren. Die Aktionisten und derer Sympathisanten im Kreistagsgebäude wurden kurz darauf von den Abgeordneten der etablierten Parteien aus dem Saal gedrängt. Zuvor brachten die Abgeordneten der Nationaldemokraten einen Antrag zur Begrenzung der Errichtung von Asylantenheime ein, der allerdings nicht zur Abstimmung zugelassen wurde. Dirk Arendt von der NPD wurde außerdem verwehrt, zur Sache zu sprechen. Kreistagspräsidentin Andrea Köster (CDU) gab an, sie hätte die Wortmeldung des NPD-Abgeordneten übersehen. Die Nationaldemokratische Partei Deutschlands ist bundesweit mit ca. 350 Kommunalmandatsträgern vertreten. Hier der Antrag der NPD zum Download. A_1_0032_Antrag_Fraktion_Kreistagsmitglied

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