„Ich bin Faschist. Na und?“ Umstrittener italienischer Fußballprofi kommentiert Kloses Fair Play

Neapel. Miroslav Klose spielt zur Zeit in der italienischen Serie A und steht beim Top-Club Lazio Rom unter Vertrag. Jetzt macht der deutsche Fußballstürmer von sich reden, nachdem er ein von ihm erzieltes regelrechtswidrige Tor beim Schiedsrichter anzeigte. Klose schoss den Treffer mit der Hand und meldete dies dem Unparteiischen, der darauf das Tor nicht zählen ließ. Fair Play. Der italienische Ex-Fuballprofi und jetztige Trainer Paolo di Canio kommentierte Kloses Verhalten im Sender Sky Sport: „Klose ist nicht so kristallklar, wie es scheint. Es ist offenkundig, dass Klose am Anfang den Schiedsrichter täuschen wollte. Er hat auch eine Weile sein Tor gefeiert. Nachdem er dann begriffen hat, dass die Videokameras alles aufgenommen haben und er eine schlechte Figur machen würde, hat er seinen Fehler zugegeben.“ Die etablierte bundesdeutsche Presse geht zum Gegenangriff über. Di Canio betreibe Hetze, meint Springers welt.de. Ausgerechnet ein Faschist würde den Anstandsspieler Klose kritisieren. Paolo Di Canio erhielt 2001 den FIFA Fairplay-Preis, als er eine Spielunterbrechung trotz größtmöglicher Torchance herbeiführte, damit der seinerzeit verletzte gegnerische Torwart behandelt werden konnte. Auf die Frage nach seiner politischen Orientierung gab der Italiener einst zu Protokoll: „Ich bin Faschist. Na und?“

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