Ganz geschmacklos: Unbekannte hacken Gemeindeseite und kündigen „Großes Judentreiben“ an

Roßla. Kürzlich stellte Sachsen-Anhalt seinen Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2011 vor. Einen geschmacklosen Tiefpunkt findet der Bericht auf Seite 9:

„Unbekannte Täter stellten am 16. Mai auf der Internetseite der Gemeinde Roßla (Landkreis Mansfeld-Südharz) folgenden Text ein: ,Großes Judentreiben, Dienstag, den 17. Mai 2011 – 15.00 Uhr bis Donnerstag, den 19. Mai, Rossla – Überall. Alle Juden zusammentreiben und in eine Kammer sperren. Danach wird demokratisch entschieden wie wir es erlösen. Pflichtveranstaltung.’“

Ob es sich bei dem Hack um einen blöden Jungenstreich handelt oder ob ein politischer Hintergrund, wie beispielsweise antisemitischer Islamismus dahinter steht, ist völlig unklar. Dem Innenministerium ist das ganze jedenfalls eine viertel Seite unter Rubrik „Rechtsextremismus“ wert.

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