Regierung beugt sich jüdisch-muslimischer Lobby

Berlin. Die Bundesregierung hat einen Gesetzesentwurf auf den Weg gebracht, nach dem Beschneidungen künftig in Deutschland straffrei werden sollen. Im Mai hatte ein Gericht religiöse Beschneidungen für rechtswidrige Körperverletzungen befunden, die nicht von der Religionsfreiheit gedeckt seien. Kritik kam von jüdischen und muslimischen Verbänden, die massiven Druck auf die Politik ausübten. Dem hat sich jetzt die Bundesregierung gebeugt. Schon am Mittwoch soll der Gesetzesentwurf dem Kabinett vorliegen. Der Kinderschutzbund und andere Initiativen (siehe Bild) lehnen indes religiöse Beschneidungen ab. „Wir Kinderschützerinnen und Kinderschützer setzen uns in allen Lebensbereichen dafür ein, dass medizinisch nicht notwendige Eingriffe in den Körper eines Kindes unterbleiben“, lässt der Kinderschutzbund wissen.

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